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Alternative Kapitalanlage: Ökologische und ethische Investments
Ethische Investments haben die Nase vorn. Deutsche Anleger investierten im vergangenen Jahr 2,41
Milliarden Euro in ethische Investments – achtmal mehr als noch 1998. Europaweit liegen 15 Milliarden
Euro in 250 Fonds mit Firmen, die auf Kinderarbeit und Tierversuche verzichten und die Umwelt schonen.
Experten prophezeien den Ökofonds, Sozialfonds & Co Wachstumschancen wie kaum einer anderen Anlageform:
Das Deutsche Aktieninstitut erwartet ein weltweites Wachstum der Fonds in Höhe von 30 bis 40 Prozent
pro Jahr. Ein Argument überzeugt nicht nur Weltverbesserer: Viele ethische, soziale oder ökologische Anlagen
werfen mehr ab als herkömmliche Sparbücher oder Fonds. Beispiel Windkraft: Hier sichern staatliche
Subventionen höhere Renditen.
Die Durchschnittsrendite der ethischen Investments beträgt 17,8 Prozent,
konventionelle Aktienfonds schafften nur 14,1 Prozent.
Umso erstaunlicher, dass die Banken und Sparkassen die Nachfrage ihrer Kunden oft noch ignorieren.
Einer aktuellen Imug-Studie zufolge scheitert der gute
Anleger-Wille am häufigsten an dem Problem, zuverlässige Informationen über Rendite, Sicherheit und Seriosität
aufzutreiben. Denn auch auf diesen Grün-Anlagen tummeln sich schwarze Schafe. Selbst Anleger, die im Internet
fündig werden, stehen vor der entscheidenden Glaubensfrage: Was ist ökologisch oder ethisch sinnvoll?
Grundsätzlich gilt: Fondsanleger sollten sich informieren, ob die Einzelwerte im Topf tatsächlich ihren
Vorstellungen entsprechen. Nach der Überprüfung haben Fondssparer die Wahl zwischen verschiedenen Anlagephilosophien:
Umwelttechnologie-Fonds. Windenergie und Wasserkraft
Ethische oder ökologische Fonds
Sie definieren sich durch den Ausschluss von Branchen, die ihre Klientel als problematisch empfindet.
So investiert der Ökovision von Ökorenta lieber in den Maschinenbauer Jenbacher als in Rüstung, Gentechnik oder Atomenergie.
Nachhaltigkeitsfonds
Auch wer sein Geld in Unternehmen anlegen will, die Ressourcen und Umwelt langfristig zu schonen versprechen, muss sich
informieren. Nach dem Klassenbestenprinzip wählt das Fondsmanagement Firmen aus, die zumindest im Vergleich zur Branchenkonkurrenz
wirtschaftlich, sozial und ökologisch führend sind.
Social Investment: Ihr soziales Engagement
Eine sehr junge Variante des ethischen Investments sind Social Investment Immobilienfonds, welche mit dem Geld der Kapitalanleger
Immobilieneigentümern ihre Immobilie meist zur Hälfte des Verkehrswertes zurückkaufen, wenn diese vor der Zwangsversteigerung stehen,
und somit die Familien in ihrem Heim bleiben können - keine Chance für Kredit- oder Immobilienhaie! Nähere Informationen über
den GenoHausFonds finden Sie hier.
Wohin mit dem Geld? Ethische Anlage bleibt daher eine persönliche Gewissensfrage – selbst wenn es in
Zukunft einheitliche Standards geben wird. Eine fachliche Beratung durch einen unabhängigen Experten ist daher dringend zu empfehlen.
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