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Gesetzliche Rentenversicherung und private Altersvorsorge
Gesetzliche Rentenansprüche sinken ständig
Durch das heutige Finanzierungssystem der gesetzlichen Rentenversicherung ist es unabdingbar, dass die
Rentenansprüche real immer weiter sinken werden. Einer stetig wachsenden Anzahl von Rentnern steht eine
immer geringer werdende Anzahl von Einzahlern gegenüber. Es droht besonders für Frauen und andere Geringverdiener
eine neue Altersarmut.
Betrifft die drohende Altersarmut nur Einzelne? Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes prognostiziert: "Dass wir wieder eine ganz erhebliche Altersarmut bekommen werden, in
15, in 20 Jahren, ist jetzt schon unausweichlich. Wir haben jetzt eine sehr geringe Altersarmut, lediglich
2,5 Prozent der älteren Bevölkerung gelten als arm. Wir müssen uns in 15 bis 20 Jahren wieder an Quoten von
10, 15, 20 Prozent gewöhnen, wenn wir nicht massiv politisch gegensteuern."
Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtverbandes zeigen: Schon in 14 Jahren, also 2022, werden, bei
Berücksichtigung der Inflation, die durchschnittlichen Rentenansprüche auf das Niveau der Grundsicherung
absinken. Diese beträgt zur Zeit im Bundesdurchschnitt 703 Euro. Das würde bedeuten, dass gut zwei Millionen
Rentner auf Sozialhilfe-Niveau leben.
Private Altersvorsorge notwendig zur Erhöhung der Rentenansprüche
Wer im Alter seinen Lebensstandard einigermaßen halten möchte, muss also unbedingt etwas für seine Altersvorsorge
tun und kann sich nicht auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Doch für wen lohnt es sich, zusätzlich
für seine Rente zu sparen?
Wer heute 1900 Euro brutto verdient und 35 Jahre lang Beiträge bezahlt, bekommt eine Rente in Höhe der
Grundsicherung von zur Zeit 703 Euro. Rentenansprüche, die unterhalb dieses Betrages liegen, werden bis zu
dieser Höhe vom Staat ergänzt und private Rentenansprüche mit dieser Ergänzung verrechnet.
Für Personen mit geringerem Einkommen ist zum Beispiel der Erwerb einer
selbstgenutzten Immobilie sinnvoller als Riester oder andere Geldanlagen um mehr Geld im Alter zur Verfügung
zu haben.
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Info-Telefon
06743 909390
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